Unterschiedliche Wärmebildkameras

Unterschiedliche Einsatzfälle für unterschiedliche Kameras

Für unterschiedliche Zwecke gibt es unterschiedliche Wärmebildkameras, die dem Laien i.d.R. nicht geläufig sind. Für ihn sind die großen Preisunterschiede der Kameras deshalb nur schwer nachvollziehbar.

Die höchsten Ansprüche werden gestellt, wenn man großflächig kleinste Temperaturunterschiede mit hoher geometrischer Auflösung feststellen muss. Das ist insbesondere bei der Leckortung und in der Medizin der Fall.

Während man in der Medizin den Einsatz teurer Geräte gewohnt ist, wird die Leckortung gerne etwas hemdsärmlig angegangen. Gute Kameras, die für die Leckortung und Medizin geeignet sind, gibt es auch heute noch erst im guten 5-stelligen Euro-Bereich. Mit Billigkameras wird man sehr viele Leckstellen nicht finden, so dass sich der Handwerker dann doch durch teuren Fliesen bis zur Schadstelle vorarbeiten muss. Die Renovierungskosten werden dann entsprechend hoch ausfallen.

Die einfachen Kameras für wenige tausend Euro arbeiten nur mit wenigen Bildpunkten bei z.B. 0,1 Kelvin Auflösung. Für den Einsatz in der Elektrotechnik – insbesondere in Schaltschränken – sind solche Kameras sehr gut geeignet. Da sind die Temperaturunterschiede groß und das Gesichtsfeld ist überschaubar und kann manuell gut abgescannt werden. Für solche Fälle braucht man üblicherweise auch keine Nachbearbeitung der Bilder.